2012-07-28 (0,7-25-5) Gmunden Triathlon

Erster Bewerb nach dem Ironman, die Landesmeisterschaft im Sprint.
Wie auch schon in Kärnten stehen die Zeichen auf Hitzerennen, aber diesemal eventuell mit stürmischen Ende, wenn man den Wetterbericht glauben schenken darf.

Damit ich keine Überraschungen erleben fahren wir dieses mal noch die Strecke ab.
Alles in allem könnte es ein tolles Rennen werden, auch wenn sich meine Beine nicht ganz so gut anfühlen. Einzig die schwarze Wetterfront vom Westen macht mir Sorgen.

Kurz vor dem Start, ist schon klar dass wir bald ein kleines Unwetter erleben, da hoffen wir aber alle noch, dass es uns erst beim Laufen erwischt.
Plötzlich stürmt der Chefkampfrichter auf den Steg und verkündet dass die Schwimmstrecke verkürzt wird und wir gleich nur die 300m zum Ausstieg schwimmen.

Der Start wird zum Chaos, die einen Schwimmen schon ohne Startschuss weg, die anderen noch gar nicht im Wasser. Aber egal, auf 300m kannst du nichts gutmachen, also nichts was ich nicht beim Radfahren wieder reinfahren könnte.

In der Wechselzone habe ich leider dieses mal einige Probleme den Neo auszuziehen, dafür habe ich einen der besten Wechselplätze.

Am Rad geht es eigentlich sehr gut los und ich kann schnell Zeit gutmachen. Als ich dann meinen Vereinskollegen Berti eingehole, beginnt der Sturm. Ich bin mit Scheibenrad unterwegs und bekomme größte Probleme mich am Rad zuhalten. Mit Windböen von 100 km/h von der Seite machen ein weiterfahren zu gefährlich, also steigen wir vom Rad und suchen Deckung bei den umliegenden Häusern. Als dann auch der Regen voll einsetzt öffnet der Anreiner seine Garage um uns Unterschlupf zu gewähren. Zum Aufwärmen wird uns sogar ein Zirben gereicht, vielen Dank an diese vielen netten Gmundner.
Als dann der Sturm vorrüber ist und es nur noch "normal schüttet" fahren wir zurück nach Gmunden.
Auf der Strecke sehen wir dann wie heftig es wirklich war: bis vom blitzgetroffene, weggesprengte Bäume ist alles zu finden. 
Da bin ich nur heilfroh als ich dann heil wieder in Gmunden bin und auch alle meine Vereinskollegen unverletzt antreffe.

Eine ganz neue Erfahrung: Infernotriathlon :D

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